Der radio3 Atelier-Talk
Sendung mit
Siham El Maimouni, Moderatorin
Roman Lipski, Künstler
Image © rbb/Gundula Krause
Kunst und Wissenschaft – eine alte Verbindung, die immer wieder Neues hervorbringt. Leonardo da Vinci sezierte Leichen, um den menschlichen Körper zu verstehen, Science-Fiction inspirierte die Raumfahrt und ohne Materialforschung gäbe es kein Bauhaus. Doch was treibt unsere Welt heute an?
Im radio3 Atelier Talk geht Moderatorin Siham El-Maimouni dieser Frage nach – mitten im Kreuzberger Atelier von Roman Lipski zwischen Farben, Pinseln und digitalen Skizzen. Hier treffen sich Berliner Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Publikum zum Gespräch. In jeder Folge entsteht ein lebendiger Dialog, verbunden durch eine gemeinsame wissenschaftliche Disziplin. Ob KI, Quantenphysik, Psychologie oder Klimaforschung: Hier wird geforscht, gefühlt und diskutiert – sinnlich, inspirierend und überraschend.
Über Siham El-Maimouni
Siham El-Maimouni ist seit 2021 Moderatorin des Kulturmagazins "ttt – titel thesen temperamente" im Ersten. Sie berichtet von großen Klassikevents, wie dem "Concert de Paris" und "Klassik am Odeonsplatz". Außerdem moderiert sie seit fast 10 Jahren das Kulturmagazin "Westart" des WDR. El-Maimouni arbeitet seit 2004 in den Medien. Bekanntheit erlangte sie vor allem als Reporterin für die WDR/ARD-Formate "Die Sendung mit der Maus" und "Die große Maus-Show". Sie wurde u.a. 2015 mit dem Deutschen Radiopreis als beste Moderatorin und 2024 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.
Über Roman Lipski
Roman Lipski ist ein zeitgenössischer Künstler mit Sitz in Berlin, der an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und neuen Technologien arbeitet. Ursprünglich bekannt für seine atmosphärischen Landschaftsgemälde gilt Lipski heute als Pionier der KI- und Quantenkunst. Seit 2016 entwickelt er in Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen experimentelle Werkzeuge, um mithilfe von maschinellem Lernen und Quantencomputing neue ästhetische Ausdrucksformen zu erschließen. Lipskis Werke sind dieses Jahr u.a. im Nationalmuseum Stettin, bei der ERES Stiftung und im Gasteig München zu sehen. Seine Arbeiten sind Teil bedeutender internationaler Sammlungen, darunter die Julia Stoschek Foundation in Berlin und das Museum of Fine Arts in Boston.